Montag, 17. August 2015

DIY - Lichtausschnitte in Zimmertüren erneuern

Ich hatte schon vor langer Zeit die Holzdecken und Zimmertüren in unserem 60er Jahre Haus weiß lasiert. Aber an die Schiebetür zwischen unserem Wohn- und Esszimmer habe ich mich lange nicht herangetraut. Sie waren gut in der Wand verborgen - nur die Rahmen, die herauslugten habe ich behandelt.



Jetzt wollte ich die Sache endgültig angehen. Ich habe mit zwei Glasern gesprochen und ihnen meine Vorstellungen mitgeteilt. Die große Glasfläche sollte optisch durch Holzsprossen geteilt werden. Leider war kein Glaser in der Lage meine Idee umzusetzen. Der eine wollte mir nur eine normale Scheibe einsetzten, um den Sprossenrahmen sollte ich mich selber kümmern. Der andere schlug mit alternativ ein sandgestrahltes Motiv vor. Das hätte mir im Prinzip auch gefallen, aber als ich den Preis hörte, war ich dann nicht mehr so begeistert.

Ich beschloss mich komplett selber darum zu kümmern.

Zunächst habe ich die genagelten Leisten, die die Scheiben in der Tür hielten, vorsichtig gelöst. So konnte ich sie wieder verwenden und die Scheiben entnehmen.


Ich habe dann die Lichtausschnitte ausgemessen und entschieden, die Fläche in 8 Quadrate zu unterteilen.

Scheiben aus Sicherheitsglas gibt es in beliebigen Größen recht günstig im Internet. Mit Versand kosten beide Scheiben zusammen rund 95,00 Euro.

Leider gab es keine vorgefertigten Sprossenrahmen aus Holz, die in die Ausschnitte gepasst hätten, weil die Türen seiner Zeit von einem Schreiner auf Maß angefertigt wurden und nicht den heutigen Standartmaßen entsprechen.



Deshalb fuhr ich zum Baumarkt und besorgt mir Kiefernleisten in 2 x 2 cm.

Auf geht's!

Folgendes Werkzeug sollte man zur Hand haben, wenn man den Sprossenrahmen nachbauen möchte:
Zunächst habe ich drei kurzen und die lange Streben ausgemessen und angezeichnet. Für einen geraden Schnitt legt man die Holzleiste in die Schneidlade. Für einen besseren Halt, kann man sie zusätzlich noch mit einer Klemme befestigen.



Nachdem das geschafft war, habe ich die Punkte ausgemessen, an denen sich die Holzleisten überschneiden. dort habe ich jeweils 1 cm tiefe Einschnitte vorgenommen.



Mit dem Stechbeitel und dem Gummihammer habe ich das Material zwischen den Kerben herausgeschlagen.


So kann man die beiden Leisten bündig zusammen stecken.


Nun kann man den Holzleim auftragen und die Klebeflächen mit Klemmen fixieren.


Die kleinen Lücken zwischen den Hölzern habe ich mit einer speziellen Spachtelmasse geschlossen.
Diese Masse kann man nach dem Trocknen schleifen und es entsteht eine glatte Fläche wie aus einem Guss.
Auf diese Weise stellt man das gesamte Fensterkreuz fertig.

Als nächstes habe ich mir die alten Leisten vorgenommen, die die Scheibe bis jetzt gehalten haben. Ich habe 2 cm breite Einkerbungen herausgeschnitten, in die das Fensterkreuz eingelassen wird.

Da ich diese aber nicht 2 cm tief sägen konnte, musste ich zusätzlich aus den neuen Kiefernleisten noch ein kleines Stück herausschneiden, damit beide bündig ineinander passen.

Hierfür habe ich dieses mal eine Laubsäge ( hier,  Connex Laubsägebogen mit Laubsägeblatt Holz/Metall ) mit einen extra feinen Blatt verwendet.

Danach konnte ich die Leisten in die Tür einbauen. Zum Glück passte alles und die alten Holzleisten konnten wieder eingenagelt werden.
Dem ersten Anstrich stand nun nichts mehr im Weg. Wie für meine Zargen und Zimmertüren habe ich auch hier den Schöner Wohnen ProfiDur Buntlack, Weiß, seidenmatt verwendet. Er lässt sich sehr gut verarbeiten, riecht nicht so stark wie andere Acrylfarben, deckt sehr gut und ist sehr widerstandsfähig.
Die zweite Schiebetür habe ich nach dem gleichen Prinzip fertig gemacht und beide noch ein zweites mal gestrichen. Ich bin mit dem Zwischenergebnis sehr zufrieden.
Jetzt warte ich ich auf die Ankunft der Glasscheiben. Die Lieferzeit beträgt für Sondermaße bei Sicherheitsglas rund 2 Wochen. 

In der Zwischenzeit werde ich die Leisten für die Gegenseite fertig machen. 

Die weiteren Arbeitsschritte und den Einbau der Scheiben gibt es in Kürze hier zu sehen. Bis dahin!

Sonntag, 16. August 2015

Gerne male ich auch ein Portrait Ihres Tieres für Sie! Ich freue mich über Ihre Anfrage.

Wenn Sie ein Portrait in Auftrag geben möchten, benötige ich ein Foto des Tieres. Je detailgetreuer die Vorlage ist, umso lebensechter kann das Portrait von mir gestaltet werden. 
 
Wenn mehrere Fotos zur Auswahl stehen, können Sie mir gerne alle zusenden. Die Fotovorlagen können mir per E-Mail (kontakt@andrea-meyer.com) oder auch per Post (Andrea Meyer, Hauptstraße 7, 47533 Kleve) zugeschickt werden.
Wir besprechen die von Ihnen gewünschten Details, wie z.B. das Format und die Hintergrundgestaltung.
Basierend auf Ihren Wünschen unterbreite ich Ihnen ein Preisangebot.
Ihr Wunschportrait entsteht dann in aufwändiger Handarbeit mit Qualitätsfarben.
Nach Fertigstellung erhalten Sie von mir eine Kopie des fertigen Portraits (entweder digital oder als Druck).
Sollte Ihnen das Portrait nicht gefallen, besteht keine Abnahmeverpflichtung Ihrerseits. In diesem Fall behalte ich mir vor, das Bild anderweitig zu vermarkten.
Die Bezahlung erfolgt vor Lieferung per Überweisung auf mein Konto.
Den Transport des Bildes übernimmt ein Paketdienst, Sie können es aber natürlich auch direkt bei mir abholen. Beachten Sie bitte, dass Ölbilder nicht sofort nach der Fertigstellung versandt werden können. Erst nach guter Trocknung der Farbe kann ich das Bild sicher verpacken. Eine Selbstabholung ist allerdings sofort möglich.
Mit dem Kauf erwerben Sie das Originalbild, das Copyright für das Werk verbleibt bei mir.

Wichtige Hinweise zur Fotovorlage:
Das Tier sollte so fotografiert sein, dass Details des Gesichts deutlich zu erkennen sind.
Die Fell- und Augenfarbe sollten auf dem Foto originalgetreu wiedergegeben werden. Ist das nicht der Fall, legen Sie bitte ein Foto bei, dass dem Original entspricht.
Gerade bei sehr kleinen oder großen Tieren ist darauf zu achten, dass nicht von oben nach unten bzw. von unten nach oben fotografiert wird. Ein Foto auf Augenhöhe ist ideal für die Bildwirkung.
Am besten fotografieren Sie Ihr Tier im Freien. Das Licht am Vormittag oder am Nachmittag ist meistens besonders schön.